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FireRocket Tipps & Ratgeber

Ist Heizen mit einem Pelletofen günstiger als Gas?

Ob Heizen mit einem Pelletofen günstiger ist als Gas, hängt bei FireRocket vom aktuellen Preis und Verbrauch der Holzpellets im Vergleich zu einem Gas-Terrassenheizer ab. Vergleiche deshalb die Kosten pro Nutzungsstunde oder Abend. Während des Heizens verwendet FireRocket weder eine angeschlossene Gasflasche noch Netzstrom, erfordert aber manuelle Bedienung und Wartung.

Ca. 4 Min. Lesezeit

Ist Heizen mit einem Pelletofen günstiger als Gas? Bei FireRocket geht es bei diesem Vergleich nicht um das Beheizen eines Hauses. Ein FireRocket ist ein Pelletofen für draußen und sollte deshalb mit einem Gas-Terrassenheizer verglichen werden. Das Ergebnis hängt von den aktuellen Brennstoffpreisen, dem tatsächlichen Verbrauch, der Nutzungsdauer und dem Ort ab, an dem du heizt. Während des Betriebs benötigt ein FireRocket weder Netzstrom noch eine angeschlossene Gasflasche; zum Anzünden verwendest du einen separaten Handgasbrenner.

Vergleiche Außenheizung mit Außenheizung

Ein Heizkessel beheizt ein ganzes Haus und häufig auch das Warmwasser. Ein Pelletofen für draußen spendet örtlich begrenzt Wärme und Atmosphäre auf der Terrasse. Eine Berechnung anhand des jährlichen Gasverbrauchs eines Haushalts sagt deshalb nichts über die Betriebskosten eines FireRocket aus.

Ein fairerer Vergleich lautet: Was kostet eine Stunde oder ein Abend draußen mit einem FireRocket, und was kostet dieselbe Nutzungsdauer mit einem vergleichbaren Gas-Terrassenheizer? Achte dabei nicht nur auf den Preis eines Sacks Holzpellets oder einer Gasflasche, sondern auch auf den Verbrauch des jeweiligen Geräts.

So berechnest du die Brennstoffkosten

Für einen FireRocket berechnest du die Kosten pro Nutzungsstunde mit dem aktuellen Preis pro Kilogramm Holzpellets und dem durchschnittlichen Verbrauch deines Modells. Bei einem Gas-Terrassenheizer verwendest du den Preis pro Kilogramm oder pro Gasflasche und den vom Hersteller angegebenen stündlichen Gasverbrauch.

Berechnungsmethode für Holzpellets

Kosten pro Stunde = Holzpelletverbrauch pro Stunde × Preis pro Kilogramm.

Beispiel: Teile den Kaufpreis eines Sacks durch die enthaltene Kilogrammzahl. Multipliziere diesen Kilopreis anschließend mit dem gemessenen oder angegebenen Verbrauch des Ofens. Die Brenndauer kann je nach Modell, Füllung, Wind und Nutzung variieren. Verwende deshalb möglichst deine eigenen Praxiswerte.

Berechnungsmethode für Gas

Ist der Verbrauch in Kilogramm pro Stunde angegeben? Kosten pro Stunde = Gasverbrauch in kg pro Stunde × Preis pro Kilogramm Gas.

Ist der Verbrauch in Gramm pro Stunde angegeben, rechne so: Kosten pro Stunde = (Gasverbrauch in Gramm pro Stunde ÷ 1.000) × Preis pro Kilogramm Gas.

Halte erstattungsfähiges Pfand von den Verbrauchskosten getrennt: Es ist eine vorübergehende Ausgabe, kein verbrauchter Brennstoff. Berücksichtige nur tatsächlich fällige zusätzliche Tausch- und Lieferkosten, ohne die Gasfüllung doppelt zu zählen. Restgas ist erst dann ein Verlust, wenn du es nicht mehr nutzen oder seinen Wert zurückerhalten kannst. Der Preis von Gasflaschen kann je nach Größe und Verkaufsstelle stark variieren.

Warum ein einfacher Preisvergleich zu kurz greift

Zwei Terrassenheizer erzeugen nicht automatisch dasselbe Wärmeempfinden. Ein hoher Gas-Terrassenheizer, ein elektrischer Infrarotstrahler und ein FireRocket verteilen Wärme jeweils auf andere Weise. Wind, Abstand zum Sitzplatz und der Grad der Abschirmung beeinflussen stark, was du tatsächlich spürst. Eine günstige Brennstoffstunde kann trotzdem ineffizient sein, wenn der größte Teil der Wärme am Sitzplatz vorbeizieht.

Vergleiche deshalb auch:

  • wie nah das Gerät sicher am Sitzplatz stehen kann;
  • wie gezielt oder breit die Wärme abgegeben wird;
  • wie lange du normalerweise draußen sitzt;
  • wie viel Brennstoff nach einem Abend übrig bleibt;
  • welche Atmosphäre und Lichtwirkung dir wichtig sind.

Anschaffung und zusätzliche Kosten

Neben dem Brennstoff zählt auch der Anschaffungspreis. Ein Gas-Terrassenheizer kann einen anderen Einstiegspreis haben als ein Pelletofen und benötigt eine passende Gasflasche, einen Druckregler und einen Gasschlauch. Diese Teile müssen sicher verwendet und gemäß den Vorgaben geprüft oder ersetzt werden. Während des Heizens benötigt ein FireRocket weder eine angeschlossene Gasflasche noch Netzstrom. Rechne aber die Anschaffung eines separaten Gasbrenners sowie Holzpellets und Brennstoff zum Anzünden mit ein. Sichere Lagerung, Reinigung und möglicherweise Ersatzteile nach Verschleiß gehören ebenfalls zu den Gesamtkosten.

Bei gelegentlicher Nutzung fällt der Anschaffungspreis häufig stärker ins Gewicht als ein kleiner Unterschied bei den Brennstoffkosten. Bei regelmäßiger Nutzung haben der stündliche Verbrauch, die Brennstoffqualität und die Lebensdauer des Geräts größeren Einfluss auf den Gesamtbetrag.

Bedienkomfort: Gas gegenüber Holzpellets

Ein Gas-Terrassenheizer lässt sich oft schnell zünden und meist direkt regeln. Dafür musst du eine Gasflasche anschließen, prüfen und rechtzeitig tauschen. Die Flasche benötigt Platz und muss gemäß den Sicherheitsvorschriften gelagert werden.

Ein FireRocket wird von Hand befüllt und angezündet. Das Starten erfordert deshalb mehr Aufmerksamkeit und Zeit. Während des Brennens beaufsichtigst du ihn und kannst vorsichtig Holzpellets nachfüllen. Berühre die Metallteile rund um die Einfüllöffnung nicht, halte den Holzpelletsack in sicherem Abstand und befolge die Anleitung deines Modells. Nach vollständigem Abkühlen entfernst du Asche und prüfst den Ofen. Für viele Nutzer gehört gerade dieses Ritual zum Erlebnis echten Feuers.

Umwelt und lokale Emissionen

Gas ist ein fossiler Brennstoff. Holzpellets werden aus Holz hergestellt, sind aber nicht automatisch CO2-neutral. Herstellung, Transport und Verbrennung wirken sich auf die Umwelt aus. Außerdem verursachen sowohl Gas- als auch Holzverbrennung Emissionen; ein holzbefeuertes Gerät kann zusätzlich Feinstaub und Rauch erzeugen.

Verwende deshalb keine absoluten Aussagen wie „emissionsfrei“ oder „vollständig umweltfreundlich“. Wähle Holzpellets verlässlicher Qualität, heize nur, wenn du die Terrasse nutzt, und vermeide Belästigungen. Achte auf Windrichtung und örtliche Hinweise zum Heizen mit Holz. Ein FireRocket darf ausschließlich draußen und in einem ausreichend offenen Bereich verwendet werden.

Sicherheit unterscheidet sich je nach Brennstoff

Bei einem Gas-Terrassenheizer betrifft die Sicherheit unter anderem Gasflasche, Anschlüsse, Schlauch, Druckregler und Dichtheitsprüfung. Bei einem FireRocket geht es um einen stabilen, nicht brennbaren Untergrund, sichere Abstände, heiße Oberflächen, Funken, Asche und die Beaufsichtigung offenen Feuers. Beide Gerätetypen müssen draußen, gemäß den Herstellervorgaben und außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren verwendet werden.

Wann kann ein Pelletofen günstiger sein?

Ein Pelletofen kann in deiner Situation günstiger ausfallen, wenn gute Holzpellets pro Nutzungsstunde weniger kosten als der Gasverbrauch des Heizgeräts, mit dem du vergleichst. Das ist jedoch keine feste Regel. Brennstoffpreise und Geräte unterscheiden sich, weshalb ein allgemeines Versprechen wie „Holzpellets sind immer günstiger als Gas“ nicht verlässlich ist.

FireRocket kann auch aus anderen Gründen interessant sein: Während des Heizens benötigst du keine angeschlossene Gasflasche und keine Steckdose, das Gerät zeigt echte Flammen und dient als stimmungsvoller Mittelpunkt auf der Terrasse. Diese Eigenschaften haben keinen festen Europreis, können für deine Wahl aber entscheidend sein.

Fazit: Pelletofen oder Gas-Terrassenheizer?

Berechne für beide Geräte die aktuellen Kosten pro Stunde und vergleiche anschließend Wärmeempfinden, Bedienkomfort, Sicherheit und Wartung. Dann weißt du, ob Heizen mit einem Pelletofen für deine Terrasse günstiger und attraktiver ist als Gas.

Sieh dir alle FireRocket-Pelletöfen für draußen an. Du kannst unter anderem den FireRocket und den FireRocket Pro nach Größe und Einsatzzweck vergleichen.

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